Vita
Im Zusammenspiel des Ventapane Quartetts entzünden sich sprühende Spielfreude und hingebungsvolle Leidenschaft zu einem Feuerwerk der Farben und Nuancen.
Lev Gelbard, langjähriger Konzertmeister der Moskauer Virtuosen und Preisträger internationaler Wettbewerbe, gründete 2007 das Quartett, mit dem er an seine Konzerttätigkeit als Primarius des Moskauer Streichquartetts anknüpft. In Birgit Rabbels (2. Violine), Christoph Rabbels (Viola) und André Saad (Violoncello) fand er drei kongeniale junge Kammermusikpartner, deren Zusammenspiel sich in jedem Augenblick neu zu erfinden scheint.
In seiner ersten Konzertreihe umrahmte das Ventapane Quartett die drei selten gespielten Streichquartette von Peter I. Tschaikowsky mit Werken von Borodin, Shostakovich und Rachmaninoff.
Die vier Musiker fanden zu Interpretationen, die gleichsam die Vorzüge so berühmter Ensembles wie dem Borodin oder Beethoven Quartett miteinander vereinen „ lodernde emotionale wie intellektuelle Selbstvergessenheit“(NWZ).
Zugaben von George Gershwin und Arthur Johnson verraten mehr über eine heimliche Leidenschaft der vier Musiker („’Blue Monday’ von den vier Ventapanes grandios hingehaucht“).
Die neue Konzertreihe 2008/09 steht im Zeichen der „drei großen B’s“. Mit den Goldberg-Variationen von Bach, op.130 mit der Großen Fuge von Beethoven und dem 3. Streichquartett von Brahms als Hauptwerke dieser Reihe stellt sich das Quartett den Herausforderungen der großen Quartettliteratur.
Eine Aufnahme u.a. des unbekannten Streichquartetts von Niccoló Paganini ist im Frühjahr 2009 geplant sowie Crossover-Projekte mit namhaften Solisten.
Staatstheater Oldenburg